Ein Zentrum der kulturellen Betätigung ist kleines Museum für den Flachs, dessen Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Nutzung von interessierten Zethauern dargestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Durch die Herstellung und die Beschäftigung mit den Produkten aus dieser Öl- und Faserpflanze arbeiten wir Geschichte, musisch-kulturelle Angebote

und Dorfentwicklung auf und schneiden diese auf das Thema zu. Von der Idee getragen, die Tradition des Flachsanbaus, dessen Geschichte und das

Handwerk den Flachs zu Leinen und weiteren Produkten zu verarbeiten, soll das Projekt: „Wir flachsen“ zur kulturellen Bereicherung,Herausbildung eines Alleinstellungsmerkmals und somit zur Entwicklung unserer Region beitragen.

Das Projekt wird unter Mitwirkung ehrenamtlicher Helfer aus dem Dorf und unter Einbeziehung von Zeitzeugen, welche den Anbau oder die Verarbeitung von Flachs noch aus einer Zeit kennen, als dieser ein wichtiger Wirtschaftszweig im Gebiet war, stattfinden und realisiert.

Großes Interesse finden regelmäßig durchgeführte Projekttage zur Flachsverarbeitung bei Schulklassen aus der Region und diversen Ferienveranstaltungen.


Arbeiten am MuseumWebstuhlReisegruppe zum Tag des offenen Denkmals


Geschichte des Gebäudes Flachsmuseum Zethau


1780

wurde das Haus von Christian Gottfried Martin als Hausgenossenhaus erbaut

1787

am 09. Juli wurde es an Christian Gottfried Leipner (Einwohner und Fischhändler) verkauft

1819

wurde es Carl Gottlob Erler, Einwohner, am 27.April für 160 Taler erworben

1823

die Erben es Carl Gottlob Erler, verkauften Fr. Beate Sophia Wahl(in) es am 13.August das für 165 Taler

1830

Fr. Beate Sophia Wahl(in) verkaufte am 16.März für 176 Taler das Haus an Carl Gottlieb Lohse , Häusler,

1831

kaufte es Christian Traugott Niewandt, Fleischhauer, am 25.November von Carl Gottlieb Lohse für 200 Rtlr.

1863

erhielt es Carl August Niewandt, Fleischer, am 10.Oktober durch einen Erbvorgang

1897

am 1. Mai erwarb Ernst Otto Rudolph, Fabrikarbeiter, von Erben Niewandts für 2.130 Mk.

1957

erhielt Martha Clara Oehme, geb. Rudolph, das Haus zufolge einer Auflassung und Erbvorgangs

später erbte Hildegard Klemm (Tochter von Martha Clara Oehme)

derzeit befindet sich das Gebäude im Besitz der Gemeinde Mulda